Sportgruppe FLINTA*

Im Frühjahr 2021 wurde die Sportgruppe FLINTA* gegründet.
Ziel der Sportgruppe (SG) ist es, eine Struktur für selbstorganisierte Sportangebote für Frauen, Lesben, intersexuelle Personen, nicht-binäre Personen, Trans*idente und Agender mit und ohne Vor-Erfahrung im Wedding zu schaffen.
 selbstorganisiert – solidarisch – safe space 

Was uns ausmacht

Community

Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung

Selbstorganisation

Wir entscheiden gemeinsam über Training und Aktivitäten

Offenheit

FLINTA* mit unterschiedlichen Hintergründen sind willkommen

Engagement

Wir gestalten unsere Sportgruppe aktiv mit

Selbstverständnis

Wir sind die Sportgruppe FLINTA im Roter Stern Berlin.
 
Der solidarische und respektvolle Umgang miteinander sowie der Spaß beim Sport stehen bei uns im Vordergrund.
 
Zurzeit hat die SG FLINTA*:
 
 
Die SG freut sich über FLINTA*, die Lust haben, neue Sportarten im Rahmen der SG anzubieten. Kontaktiert uns gerne, wenn ihr Interesse oder Vorschläge habt:
flinta*@roter-stern.berlin
 

Selbstverständnis SG FLINTA*

Wir sind die FLINTA (Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Non-Binäre, Trans- und A-
Gender) Sportgruppe des Roten Stern Berlins.

Aus dem Anspruch, Sportangebote anzubieten, die nicht nur dem Zweck der Selbstoptimierung dienen und die abseits vom üblichen Leistungsdruck und Konkurrenzdenken stattfinden können, haben wir diese Sportgruppe gegründet. Denn Sport darf/sollte in erster Linie Spaß machen und uns ein positives Gefühl für uns und unsere Körper (zurück-)geben.

Was bedeutet das für uns?

Wir wollen Räume schaffen, in denen wir uns möglichst frei und sicher fühlen können, ohne dabei den Blicken und Bewertungen von Cis-Männern (d. h. Männern, die sich mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei ihrer Geburt zugeschrieben wurde) ausgesetzt zu sein.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wollen wir einen Rahmen schaffen, in dem wir
wohlwollend, rücksichtsvoll und fehlerfreundlich miteinander sein können und aufeinander achten.

Wir dulden kein diskriminierendes und ausgrenzendes Verhalten. Dabei können wir uns und andere vor (verbalen) Fehltritten und Verletzungen nicht schützen, aber wir können lernen, dafür Sensibilität zu entwickeln, ansprechbar zu sein und für unser Verhalten Verantwortung zu übernehmen, um gemeinsam als Gruppe daran zu wachsen. Das be
schreibt für uns den emanzipatorischen Gedanken einer linken, feministischen Sportgruppe.

Unsere Unterschiede in Körpern, Alter, (sozialer) Herkunft, Sozialisierung und Identitäten nehmen wir wahr und ernst, weshalb wir auch unsere sportlichen Angebote unseren vielfältigen Bedürfnissen anpassen wollen. Weil wir nicht wollen, dass Menschen aufgrund mangelnder finanzieller Mittel nicht bei und mit uns Sport treiben können, gibt es auch die Möglichkeit einen Solidaritätsbeitrag (8 Euro pro Monat)
für die Mitgliedschaft zu zahlen.

Wir sind eine selbstorganisierte Sportgruppe. In der Praxis bedeutet das, dass wir auch in der Gestaltung und Umsetzung unserer Sportangebote mitwirken.
 
Das betrifft z. B. die Vorbereitung von Trainings oder organisatorischen Treffen bis hin zur Übernahme von Ämtern im Verein. Uns ist ebenso klar, dass wir uns mit unseren unterschiedlichen Lebensrealitäten nicht alle gleichermaßen einbringen können. Das versuchen wir zu berücksichtigen und den Spaß am Sport im Vordergrund zu behalten.
Darum laden wir alle Leute ein, bei uns mitzumachen. Sei es, um einfach mal wieder
stressfrei zu boxen oder zu kicken, mit uns im Plenum etwas zu trinken oder dich in einer FLINTA-Gruppe im Vereinssport einzubringen.
 
Wir freuen uns über jede Person, die Freude und Wertschätzung im Sport findet.


Eure SG FLINTA* des Roter Stern Berlin

Eindrücke

Kontakt

Du möchtest die Gruppe kennenlernen oder mitmachen? Schreib uns gerne.