Im Zusammenhang mit einem Berliner Boxturnier am 10.–11. April sowie einem weiteren Turnier im Mai im Gesundbrunnenkiez wurde uns mitgeteilt, dass unsere Sportler:innen nicht berücksichtigt werden.
👉 Besonders problematisch:
Unsere Sportler:innen wurden ordnungsgemäß gemeldet und Startgelder wurden gezahlt – trotzdem sind sie nicht angesetzt worden.
👉 Zudem:
Uns war zuvor zugesagt worden, dass unsere Sportler:innen angesetzt werden – diese Zusage wurde anschließend wieder zurückgezogen.
👉 Was das bedeutet:
Unsere jungen Boxer:innen, die wochenlang trainiert haben, sind jetzt enttäuscht, frustriert und verstehen nicht, warum sie nicht antreten dürfen.
Wie es dazu kam, erfuhren wir auf Nachfrage aus Chats und Telefonaten.
Dabei fielen unter anderem folgende Aussagen:
💬 „Der Vorstand will keine schlechte Presse.“
💬 „Wenn ihr euch unauffällig verhaltet… dann dürft ihr vielleicht boxen.“
💬 „Ihr könnt ja auch die Anzeige zurückziehen.“
💬 „Der Verein kann bei uns nicht mehr boxen.“
💬 „Ihr könnt euch auch beim Verband und LSB beschweren und euch auf den Kopf stellen.“
Zusätzlich wurde unsere Teilnahme an sachfremde Bedingungen geknüpft – u. a. die Erwartung, Arbeitsleistungen (Aufräumarbeiten) zu übernehmen.
❗️ Das hat mit fairem Sport nichts zu tun.
Nach der Wettkampfordnung des Deutscher Boxsport-Verband erfolgen Ansetzungen ausschließlich nach sportlichen Kriterien (Gewichtsklasse, Leistungsstand, Startberechtigung).
👉 Entscheidungen dürfen nicht abhängig gemacht werden von:
🚫 Image oder „schlechter Presse“
🚫 Druck oder Bedingungen
🚫 dem Zurückziehen rechtlicher Schritte
🚫 Gegenleistungen außerhalb des Sports
🥊 Boxen steht für Fairness, Respekt und gleiche Regeln für alle.
Ein Ausschluss trotz Meldung, Zahlung und Zusage – und ohne Verfahren – widerspricht genau diesen Prinzipien.
📩 Der Fall wurde beim Berliner Box-Verband zur Prüfung eingereicht. Wir setzen auf eine klare und transparente Aufklärung.
So nicht mit uns!
✊ Wir wehren uns:
👉 Sichtbar machen
👉 für Fairness kämpfen
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