Archiv des Autors: backup

Jahresrückblick 2024

Ein weiteres Jahr liegt hinter uns – Zeit für einen Blick zurück.
Gemeinsam haben wir Sport gemacht, Erfolge gefeiert, neue Projekte gestartet und uns sportlich wie kulturell weiterentwickelt. Hier kommt ein kurzer – und sicher unvollständiger – Rückblick auf ein bewegtes Jahr:


🥊 Sportliche Erfolge & neue Impulse

Unsere SG Boxen war regelmäßig bei Wettkämpfen vertreten. Die Kinder- und Jugendtrainings erfreuen sich großer Beliebtheit. Nach Bernys Abschied hat Christos mit viel Engagement das Breitensporttraining übernommen, und es gibt eine ebenso engagierte neue SG-Leitung. Glückwunsch auch an Wettkampftrainer Ole zur erfolgreich bestandenen B-Lizenz!

Im Fußball konnte unser Großfeldteam den Aufstieg in die Freizeit-Landesliga feiern – und mit „Stella Rossa“ wurde ein zweites Team gegründet. Ein Freundschaftsspiel beim Roten Stern Leipzig war ein sportliches wie kulturelles Highlight.

Unser FLINTA-Team* stieg souverän in die 7er-Landesliga auf, und auch die Kampfsport- sowie Selbstverteidigungstrainings liefen dank der Kooperation mit dem Stadtteilkomitee Wedding mehr als erfolgreich.

Unsere SG Tischtennis bleibt ein Dauerbrenner: Drei beliebte Freizeitturniere und gut besuchte Trainings zeigen, wie lebendig die Abteilung ist.

Auch die Radsportgruppe war dieses Jahr ordentlich unterwegs: Die Strecken Berlin–Leipzig und der GB600 – eine Hommage an die antifaschistische Radsportlegende Gino Bartali – wurden gemeinsam mit befreundeten Gruppen organisiert. Inzwischen gibt es regelmäßige wöchentliche Ausfahrten.
Im Februar feiert die Radsportfraktion ihr zweijähriges Bestehen – zur Geburtstagssause sind alle herzlich eingeladen!

Die E-Sport-Abteilung trifft sich regelmäßig im digitalen Vereinsheim. Mit der Veranstaltung „Games & Politics“ wurde diskutiert, welches Potenzial der E-Sport für zivilgesellschaftliches Engagement bietet.

Die SG Basketball trainiert regelmäßig am Wochenende – und freut sich immer über neue Mitspieler*innen.

Ein besonderes Highlight: die Gründung unserer Karate-Gruppe, die unser sportliches Angebot weiter bereichert. 🥋


🌍 Gemeinschaft, Kultur & neue Wege

Auch abseits des Sports war wieder einiges los:

  • Durch Job-Shadowing in Marseille im Rahmen eines Fachkräfteaustauschs wurden internationale Netzwerke gestärkt.
  • Das Projekt „Kiezsportbus“ hat Fördermittel eingeworben und startet im nächsten Jahr mit Bewegungsangeboten für Kinder und Jugendliche im Soldiner Kiez.
  • Im Centre Français fanden mehrere Veranstaltungen mit unseren Partner*innen von Champions ohne Grenzen statt – u.a. ein Multimediavortrag von Ronny Blaschke zu Rassismus & Kolonialismus im Fußball.
  • Mit Filmabenden wie „The Toxic Masculinity Detox“ und anschließender Diskussion griffen wir gesellschaftlich relevante Themen auf.
  • Die Ausflugsfraktion war auch unterwegs: Vom CSD in Oranienburg, über Wanderungen im Berliner Umland bis zur gemeinsamen Radtour mit der Radsportgruppe – da war für alle was dabei!
  • Unsere Pfingstfahrt ist mittlerweile Tradition – und wir stecken schon mitten in den Planungen für 2025.

🚐 Neue Strukturen & mehr Mobilität

Ein echter Meilenstein: Wir haben einen Vereinsbus gekauft!
Das macht uns in Zukunft flexibler und mobiler – für Auswärtsspiele, Fahrten und Ausflüge.

Auf der Mitgliederversammlung wurde zudem ein neues Kapitel aufgeschlagen: Unser langjähriger Vorsitzender und Vereinsmitgründer Christian trat zurück. Mit zwei neu gewählten Vorstandsmitgliedern starten wir motiviert in eine neue Ära. Außerdem wurde die SG-Leitung (SL) durch Beschluss der MV abgeschafft.


💛 Danke!

All das wäre ohne euer Engagement nicht möglich gewesen.
Danke für eure Energie, eure Ideen, eure Zeit!
Lasst uns mit derselben Leidenschaft ins neue Jahr starten – solidarisch, sportlich, miteinander.

Bericht: Tischtennisturnier am 17.02.2024

Am vergangenen Samstag fand in unserem Verein ein aufregendes Tischtennisturnier statt, das die Herzen aller Teilnehmenden höherschlagen ließ. Mit 24 enthusiastischen Spielerinnen und Spielern war die Stimmung von Beginn an elektrisierend.
Um den Wettbewerb fair und unterhaltsam zu gestalten, wurden wir in vier Gruppen zu je sechs Personen aufgeteilt. Jede Runde bot spannende Duelle und überraschende Wendungen.
Nach intensiven Spielen in der Gruppenphase wurden die Spannungen noch höher, als wir uns den Halbfinals und schließlich dem mit Spannung erwarteten Finale näherten. In einem atemberaubenden Match, setzte sich Kai schließlich gegen Ayman durch und sicherte sich den begehrten Holz-Pokal.
Ein besonderer Dank gebührt allen, die zum Gelingen dieses Events beigetragen haben, sei es durch ihre Organisation oder ihre Teilnahme. Die Begeisterung haben dieses Turnier zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Ein ganz besonderer Dank gebührt jedoch Wanja und Borna, die uns mit ihren köstlichen, selbst zubereiteten Waffeln verwöhnten und damit eine süße Note zu diesem sportlichen Ereignis hinzufügten. Ihre großzügige Geste trug maßgeblich zum Erfolg des Turniers bei und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Das Tischtennisturnier am vergangenen Samstag war nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine Gelegenheit, Freundschaften zu vertiefen und gemeinsam tolle Momente zu erleben. Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier und sind gespannt darauf, welche Herausforderungen und Freuden es mit sich bringen wird.

Besser spät als nie – Glückwunsch Ole!

Lieber Ole,

Herzlichen Glückwunsch zum Erreichen deiner B-Lizenz als Boxtrainer! Es ist wirklich beeindruckend, wie weit du in deiner Trainerkarriere gekommen bist. Vor 11 Jahren haben wir gemeinsam unseren Verein gegründet, und heute können wir stolz auf 800 Mitglieder und unzählige Trainingseinheiten und zahlreiche Wettkämpfe zurückblicken.

Deine Hingabe, Leidenschaft, Empathie und Professionalität haben maßgeblich dazu beigetragen, dass unser Verein zu einer der besten Anlaufstellen für Boxsportbegeisterte in Berlin geworden ist. Deine Schülerinnen und Schüler schätzen nicht nur deine fachliche Expertise, sondern auch deine Authentizität, Geduld und Motivation. Du hast sie nicht nur in den Feinheiten des Boxens geschult, sondern auch Werte wie Teamarbeit und Respekt vermittelt.

Die Erlangung deiner B-Lizenz ist ein weiterer Meilenstein auf deinem Weg, und er unterstreicht deine kontinuierliche Weiterentwicklung und den Einsatz, den du für diesen Sport und unseren Verein zeigst. Wir sind stolz auf dich und freuen uns darauf, noch viele erfolgreiche Jahre mit dir als Trainer an unserer Seite zu haben.

Möge diese Lizenz dir die Türen zu noch mehr Möglichkeiten öffnen, und möge dein Engagement weiterhin viele junge Talente inspirieren. Wir glauben fest daran, dass du noch viele Erfolge feiern wirst, und wir sind dankbar, dass du Teil unseres Teams bist.

Nochmals herzlichen Glückwunsch, Ole! Du hast es verdient.

Mit solidarischen Grüßen und größtmöglichem Respekt

Roter Stern Berlin 2012 e. V. Vorstand

Roter Stern @ Flashes of Memory


Am 2. Dezember 2023 lud der Rote Stern Berlin 2012 e.V. zu einem besonderen Museumsbesuch ein:

unser langjähriges Vereinsmitglied Robin Brodt gab eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Flashes of Memory. Fotografie im Holocaust“, die seit März 2023 im Museum für Fotografie zu sehen ist und aus Yad Vashem / Israel kommt.

Die Ausstellung thematisiert Fotografien und Filme, die während des Holocaust entstanden sind. Im Rahmen der Führung wurden folgende Aspekte beleuchtet: Wer stand hinter der Kamera? Unter welchen Umständen und aus welcher Perspektive wurden Fotos und Filmaufnahmen während der Shoa gemacht?

Wie sind die antisemitischen NS-Verbrechen visuell dokumentiert? In der Ausstellung werden Fotos aus Perspektive von Täter*innen, Opfern und Befreiern gezeigt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Sichtweise jüdischer Fotografen aus den Ghettos.

In der Führung für die 15 Interessierten, die der Einladung der „Ausflugsfraktion des Roten Stern“ gefolgt waren, wurde schnell klar, welche unterschiedlichen Funktionen Fotografien erfüllen können. So setzte das NS-Regime Fotos und Filme bewusst als Propagandamittel für die Verbreitung ihrer Ideologie ein. Andererseits diente der Fotoapparat als Mittel zur Dokumentation der NS-Verbrechen. Viele jüdische Fotografen in den Ghettos oder Lagern begaben sich in Lebensgefahr, denn bis auf wenige Ausnahmen war ihnen das Fotografieren verboten. Trotzdem nahmen viele das Risiko in Kauf, um das Ausmaß des Holocaust und die Erinnerung an die Mitmenschen für die Nachwelt festzuhalten.

Während der Führung entspannen sich immer wieder Diskussionen um das Thema: Was ist auf dem Foto eigentlich zu sehen und welche möglicherweise irreführenden Annahmen haben wir beim Betrachten unbewusst getroffen? So zeigte ein aus Baden-Baden stammendes Foto die Deportation jüdischer Männer, die von einer Reihe uniformierter Personen flankiert begleitet werden. Dabei handelte es sich um eine Einheit der SS, nicht wie anfangs fälschlich angenommen um Polizisten.

Gelernt haben wir, dass Fotos eine immense Aussagekraft haben, nicht nur als Illustration, sonder auch als Quelle geschichtlichen Wissens. Wichtig ist dabei immer, die Perspektive im Blick zu behalten. Einerseits räumlich: welcher Bildausschnitt wird gewählt? Was wird (bewusst) weggelassen? Andererseits auch die Perspektive der Fotograf*innen: wer steht eigentlich hinter der Kamera und was möchte die Person ablichten und damit transportieren?

Wir bedanken uns herzlich bei Robin für die tolle Führung und

möchten allen einen Besuch der Ausstellung ans Herz legen. Sie i

st noch bis zum 28. Januar 2024 im Museum für Fotografie am Bahnhof Zoo zu sehen.

[ngg src=“galleries“ ids=“34″ display=“basic_thumbnail“ thumbnail_crop=“0″]

Bericht: Tischtennisturnier 08.10.2023

23 Teilnehmende spielten um den von einem Mitglied selbstgedrechselten Holzpokal. Wir waren etwas überwältig von der Anzahl der Teilnehmenden. Einige Nachzügler:innen konnten leider nicht mehr teilnehmen. Das Niveau reichte von Hobbyspielenden, über regelmäßig Spielende bis hin zu Vereinsspielern, die trainieren und am Berliner Ligabetrieb teilnehmen. Wir spielten in 2 Gruppen. Am Ende duellierten sich die beiden Erstplatzierten (um Platz 1) die beiden Zweitplatzierten (um Platz 3) und die beiden Drittplatzierten (um Platz 5).

Im Finale um Platz 1 standen sich Anselm aus der SG Tischtennis und Kai gegenüber. Das Niveau war hoch, die Ballwechsel blitzschnell.

Ein paar Eindrücke: