Author Archives: Kai Friedhoff

🥊 Muay Thai gegen Rassismus ✊

Unsere Muay Thai Sportler: innen stellen klar:
👉 Kein Platz für Rassismus – weder im Ring noch außerhalb.

Wir zeigen Solidarität mit allen Betroffenen von Diskriminierung und Gewalt.
Sport bedeutet für uns Respekt, Zusammenhalt und Gleichheit für alle.

🔥 Rassismus raus aus den Köpfen – und aus der Gesellschaft.

Du willst Teil davon sein?
Komm ins Training und werde Teil einer solidarischen Gemeinschaft:
👉 roter-stern.berlin/muay-thai

#RoterSternBerlin #MuayThai #FightRacism #Solidarity #NoRacism #Respect #BerlinSports #Community #AgainstRacism ✊⭐

🥊 Roter Stern mit weißer Weste ⚪


An diesem Wochenende fand die Berliner Meisterschaft U19 statt – wir waren mit Ayse und Manu vertreten.

Manu gewann sein Viertelfinale klar gegen Hauptstadt Boxen und war auch im Finale gegen Isigym nicht zu stoppen.
Ayse setzte sich im Finale gegen Sports for more einstimmig durch.

Damit bleibt festzuhalten:
Alle Kämpfer:innen, die für den Roten Stern angetreten sind, wurden Berliner Meister:innen – und wir bleiben bei allen Meisterschaften ungeschlagen. 🏆

Die Serie steht:
Zwei Titel bereits vor diesem Wochenende für Denis und Amina – und mit Shahed stellen wir zudem eine Landesbeste. 🥇

Ihr seid die Besten! 🙌❤️ ⭐

Danke an unseren Trainer Ole und das gesamte Team. 🔥✨

#proud #RoterSternBerlin #Boxen #BerlinerMeisterschaft #U19 #TeamRoterStern #solidarischersport #lovesports 🥊

🥊✊ Romnja* Power Month – Erinnerung, Empowerment & Widerstand



Vom 8. März bis zum 8. April findet der Romnja Power Month* statt – eine Zeit, in der Stimmen von Romnja* sichtbar gemacht, Kämpfe benannt und Empowerment gefeiert werden. Initiiert von Aktivistinnen und Organisationen aus der Romnja Community verbindet er feministische Perspektiven mit dem Einsatz gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Für uns als Verein ist klar: Diese Themen gehören auch in den Sport.

Der deutsche Sinto-Boxer Rükeli Trollmann steht exemplarisch dafür, wie tief Antiziganismus auch im Sport verankert war – und bis heute ist.
1933 wurde ihm trotz klarer Überlegenheit der Meistertitel aberkannt, später wurde er verfolgt und im KZ ermordet.

Seine Geschichte zeigt:
Sport ist nie neutral.
Er kann ausschließen – oder empowern.

Gerade im Boxen, das oft für Respekt, Disziplin und Stärke steht, dürfen wir nicht vergessen, dass Menschen wie Trollmann genau das abgesprochen wurde – aus rassistischen Gründen.

Antiziganismus ist kein historisches Problem.
Er wirkt bis heute – in Sprache, Bildern und Strukturen.

👉 Deshalb: Informiert euch, hört zu, positioniert euch.
👉 Lasst uns Räume schaffen, in denen alle sicher trainieren und sichtbar sind.

🔗 Mehr Infos & Veranstaltungen:
https://www.romnja-power.de/romnja-power-month/

#RomnjaPowerMonth #RoterSternBerlin #BoxenGegenRassismus #Antiziganismus #Solidarität #RukeliTrollmann #NeverForget #SportFürAlle #solidarity #solidarischersport

[geschlossen] Stellenangebot: Geschäftsführung (m/w/d) – 20 Stunden/Woche

Der Roter Stern Berlin e. V. ist ein gemeinnütziger Sportverein, der Sport, Solidarität und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. In verschiedenen Abteilungen – darunter Fußball, Boxen, Kampfsport, FLINTA*-Sportgruppen – sowie in Projekten und Kooperationen fördern wir Sport, Kultur und Bildung sowie Teilhabe und soziale Verantwortung.

Zur Entlastung unseres ehrenamtlichen Vorstands suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt dich als
Geschäftsführung (m/w/d)
Umfang: 20 Stunden/Woche
Gehalt: 2.000–2.300 € brutto/Monat bei 20 Std. wöchentlich (je nach Qualifikation und Erfahrung, angelehnt an TV-L E 11/12)
Arbeitsort: Berlin (anteilig remote möglich)

Deine Aufgaben
Du übernimmst die operative Leitung der Vereinsverwaltung und setzt die Beschlüsse sowie Leitlinien des Vorstands und der Mitgliederversammlung um.
Deine Aufgaben im Überblick:
• Geschäftsstelle & Sachbearbeitung
• Teamleitung und Ehrenamtsmanagement
• Finanzen & Fördermittel
• Koordination & Abstimmung
• Prozessoptimierung
• Veranstaltungen & Koordination Sportbetrieb
• Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
• Mitgliedermanagement & Gremienarbeit (unterstützend)

Das bringst du mit
Voraussetzungen:
• Abgeschlossenes Studium oder Ausbildung (z. B. Sportmanagement, Sozialwissenschaften, kaufmännisch) oder eine vergleichbare Qualifikation
• Erfahrung im Finanz- und Fördermittelmanagement bzw. in der Mittelverwaltung öffentlicher Projekte
• Sehr gute Selbstorganisation, strukturierte, selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
• Kommunikationsfähigkeit, Teamorientierung und Kollegialität
• Sicherer Umgang mit gängigen Office- und Büroprogrammen
• Bereitschaft zu gelegentlicher Abend- und Wochenendarbeit
• Identifikation mit den Grundwerten des Roter Stern Berlin e. V. (Antidiskriminierung, Inklusion, Solidarität)

Zusätzlich wünschenswert:
• Erfahrung in Vereins-, Verbands- oder NGO-Arbeit
• Erfahrung mit Fördermittelabrechnung- und Akquise
• Erfahrung in operativer Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit
• Organisation und Moderation von Terminen oder Workshops (organisatorisch)

Das bieten wir dir
• Eine klar definierte Rolle mit Fokus auf operative Entlastung des ehrenamtlichen Vorstands
• Eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem engagierten und aufstrebenden Sportverein
• Ein solidarisches
• wertschätzendes Arbeitsumfeld
• Flexible Arbeitszeiten (20 Std./Woche)
• Möglichkeit zu anteiligem Remote-Arbeiten
• Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
• Gehalt: 2.000–2.300 € brutto/Monat (für 20 Stunden)
• 30 Tage Urlaub (bei einer 5-Tage-Woche)
• Befristung auf zwei Jahre mit dem Wunsch nach Verlängerung

Bewerbung
Schick uns deine aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, relevante Nachweise) bis zum 02.02.2026 per E-Mail an:
kontakt@roter-stern.berlin – Roter Stern Berlin e. V. – https://roter-stern.berlin

Jugendbegegnung Berlin 2025

Eine Woche voller Lachen, Döner und erster Jab

Unsere Jugendbegegnung mit Marseille

Ende Oktober in den Herbstferien hat unsere Wettkampfboxabteilung nicht nur trainiert, sondern war Gastgeber für eine Gruppe Jugendlicher aus Marseille unseres Kooperationspartners Addap13. Die an der Jugendbegegnung teilnehmenden Sportler hatten schon das Glück, einige der Besucher für eine Woche in Marseille kennenzulernen. Nun waren wir an der Reihe, die Marseiller in Berlin willkommen zu heißen!

Eine Woche lang durften wir über Länder- und Sprachgrenzen hinweggucken, uns richtig nahkommen und eine Menge Spaß haben.

Bei den Jugendlichen aus Frankreich handelte es sich nicht um Boxer, sondern einfach neugierige junge Leute, die mit uns Berlin erleben wollten. Und das haben wir gemeinsam getan! Wir sind durch unseren Kiez gezogen, haben ihnen bei einer Kieztour unsere Ecken gezeigt und natürlich zusammen einen echten Berliner Döner gegessen.

Die anfängliche Schüchternheit war schnell verflogen, ersetzt durch gemeinsames Lachen, Händefuchsen und die Gewissheit, dass man sich auch mit wenigen Worten verstehen kann. Schnell klar wurde uns das beispielsweise beim gemeinsamen Kochen. Dass die Jugendlichen Köche über keine einheitliche Sprache verfügten, machte sich zumindest beim Abschmecken der Gerichte nicht erkennbar.

Natürlich haben wir extra für den Austausch auch dafür gesorgt, zwei wundervolle Dolmetscher*innen anwesend zu haben, mit deren „bewegten Sprachanimationen“ wir morgens in den Tag starteten.

Das Programm war bunt gemischt: Ein Ausflug in einen Gaming-Tempel hat für heiße Wettkämpfe und jede Menge Gelächter gesorgt. Ein Tag des Kletterns im „Magic Mountain“ hat selbst unsere eigenen und erfahrensten Sportler schön aus der Puste gebracht. Zu regulären Trainingszeiten haben wir die Halle für alle geöffnet, die mal in den Boxsport reinschnuppern wollten. Es war toll zu sehen, wie einige aus der französischen Gruppe mutig die Handschuhe schnürten und ihre ersten Schläge auf die Pratze übten. Und bei einigen schien der sportliche Funke sofort übergesprungen zu sein!

Für viele Jugendliche kam der Höhepunkt jedoch zum Schluss: ein Graffiti-Workshop. Plötzlich standen wir alle mit Sprühdosen vor einer Leinwand, haben gemeinsam geplant, ausprobiert und etwas ganz Eigenes erschaffen. Die Sportler entschieden sich für ein herzerwärmendes Kunstwerk gewidmet an ihren Co-Trainer, welcher bei diesem Austausch leider nicht dabei sein konnte. Und als Belohnung gab es danach für alle knusprigen, warmen Lahmacun. Der Perfekte Abschluss.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht, organisiert und diese tolle Woche möglich gemacht haben! Und an Jugend für Europa für die Kofinanzierung!

Das Team der Boxabteilung

Jugendbegegnung Marseille 2025

Unsere erste Jugendbegegnung in Marseille war wild.

Da alle Boxerinnen und Boxer mittlerweile heile zu Hause angekommen sind, ist es Zeit für einen Recap.

Nach einer epischen Zugfahrt mit Überlänge haben sich die beiden Gruppen bei einer Tour durch die Stadt und einem gemütlichen Museumsbesuch in der prähistorischen Grotte Cosquer ein bisschen kennenlernen können.

Es folgten Ausflüge an den Strand und auf die Frioul-Inseln, die ganz im Zeichen von Mittelmeer und Wassersport standen. Im Kletterpark sind wir dann noch näher zusammengewachsen und haben auch unsere eigenen Grenzen überwunden. Eine Abenteuerwanderung in den Quartiers Nord mi Hotel du Nord brachte neben viel Muh und Mäh zusätzliche Aufregung. Darüber hinaus schauten wir uns ein Testspiel von Olympique de Marseille im Stade Vélodrome an.

Zwischendurch stärkten wir uns mit lokalen Spezialitäten und abends erkundeten wir in Kleingruppen diese fantastische Stadt.

An den späten Nachmittagen trafen wir uns zudem mit unseren neuen Freundinnen und Freunden von Hari Thai Boxing zum gemeinsamen Training und Sparring. Dort trafen wir auf die zwei französischen Champions Paul Japhet und Aslan Ach-Chaoui und standen ihnen sogar im Ring gegenüber.

Das Gegenüber war jedoch meistens ein solidarisches Miteinander. Egal ob im Gym oder bei den anderen Aktivitäten.

Wir sagen Merci an Jugend für Europa, deren Kofinanzierung diese tollen Erfahrungen für die Jugendlichen ermöglicht hat und an Addap13 für ihre Gastfreundschaft und die gute Zusammenarbeit.

Wir freuen uns, sie im Oktober in Berlin begrüßen zu dürfen.